Gesunde Gerichte 2026: Die besten Trends und Tipps für deine Ernährung

Gesunde Ernährung ist ein stetig wachsendes Thema, aber was macht ein Gericht wirklich gesund? In einer Welt, in der Lebensmittelpreise steigen und Ernährungsrichtlinien immer strenger werden, ist es entscheidend, auf dem neuesten Stand zu bleiben.

8 min. Lesezeit

Carolin Schmitt

06.02.2026

Besonders im Jahr 2026 gibt es wichtige Neuerungen vom Nutri-Score 2.0 bis hin zu effizienten Kochmethoden und der Convenience-Health-Bilanz. Hier zeigen wir dir, wie du inmitten dieser Veränderungen die besten gesunden Gerichte zubereitest und welche Trends du nicht verpassen darfst!

Der „Nutri-Score 2.0 Check“: Gesunde Gerichte nach den neuen 2026-Richtlinien

Ab Januar 2026 sind die Nutri-Score-Richtlinien strenger geworden. Was bedeutet das für dich? Der Nutri-Score bewertet den Nährwert von Lebensmitteln mit Buchstaben von A bis E – wobei A für besonders gesunde Optionen steht. Viele „gesunde Klassiker“ aus dem Jahr 2025 haben ihr „A“ verloren und sind jetzt auf ein „B“ oder „C“ gesenkt worden.

Warum hat sich der Nutri-Score geändert?

Die neuen Richtlinien haben bestimmte Lebensmittelwerte weiter verschärft:

1

Salzgehalt:

Ein hoher Salzgehalt ist ein häufiger Grund, warum ein Gericht von einem „A“ auf ein „B“ oder „C“ fällt. Zum Beispiel enthält eine Portion Linseneintopf oft mehr Salz als nötig.

2

Ballaststoffe:

Die empfohlenen Ballaststoffe pro Mahlzeit sind gestiegen, um die Verdauung zu fördern und den Blutzuckerspiegel stabil zu halten.

3

Zucker & Fett:

Auch der Zucker- und Fettgehalt wird strenger geprüft, insbesondere bei verarbeiteten Zutaten.

Beispiel: Linseneintopf
Früher ein „A“-Gericht, ist der Linseneintopf jetzt ein „B“, weil die verarbeiteten Brühen und Gewürze oft zu viel Salz enthalten. Um dies zu vermeiden, kannst du deine eigene Brühe machen oder den Salzgehalt gezielt reduzieren. Auch die Zugabe von mehr Ballaststoffen (z.B. durch zusätzliche Hülsenfrüchte) kann helfen, den Nutri-Score zu verbessern.

Die „41-Minuten-Regel“: Gesunde Gerichte schnell und effektiv zubereiten

Laut einer Studie des Destatis (2026) verbringen die Deutschen im Durchschnitt 41 Minuten pro Tag mit der Zubereitung von Mahlzeiten. Wie lässt sich diese Zeit optimal nutzen, um gesunde Gerichte zuzubereiten und gleichzeitig Meal Prep für den nächsten Tag zu betreiben?

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

Nutze diese Zeit nicht nur für die Zubereitung eines einzelnen Gerichts, sondern bereite gleichzeitig die Basis für das Mittagessen des nächsten Tages vor. So kombinierst du Effizienz mit Ernährung und sparst Zeit. Ein cleverer Trick, um sowohl dein Frühstück als auch dein Mittagessen vorzubereiten.

  • Schritt 1: Beginne mit dem Vorkochen von Zutaten, die du für mehrere Mahlzeiten benötigst (z.B. Quinoa, Linsen, Reis). So sparst du Zeit am nächsten Tag.

  • Schritt 2: Bereite gleichzeitig mehrere Komponenten vor. Du kannst etwa Gemüse für zwei Mahlzeiten schneiden oder Hühnchen für den nächsten Tag grillen.

  • Schritt 3: Verwalte deine 41 Minuten so, dass du nicht nur ein Gericht kochst, sondern schon für den nächsten Tag vorsorgst. Bereite die Basis für ein gesundes Mittagessen am nächsten Tag vor – z.B. indem du eine schnelle Gemüsepfanne zubereitest, die du am nächsten Tag mit einem anderen Protein kombinieren kannst.

Pro/Contra: „Convenience-Health-Bilanz 2026“ – Wann ist Fertigessen gesünder als selbstgekochte Mahlzeiten?

Die Frage, ob Fertiggerichte bestellen gesünder ist als frisch zubereitete Mahlzeiten, wird häufig diskutiert. Im Jahr 2026 gibt es jedoch interessante Entwicklungen, die eine neue Perspektive auf Fertiggerichte werfen.

Fertiggericht vs. Selbstgekocht:

Die Qualität von gesunden Fertiggerichten hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Moderne, schockgefrostete Fertiggerichte sind mittlerweile oft nährstoffreicher als „frische“ Produkte aus dem Supermarkt, die aufgrund der Lagerung an Nährstoffen verlieren. Ein wichtiger Faktor, der zu berücksichtigen ist, ist der Vitaminverlust durch Lagerung, der in Fertiggerichten minimiert wird, da diese oft unmittelbar nach der Ernte schockgefrostet werden.

Pro-Argumente für Fertiggerichte:

  • Höhere Nährstoffdichte durch sofortige Verarbeitung

  • Längere Haltbarkeit ohne Nährstoffverlust

  • Praktisch und zeitsparend

Contra-Argumente für Fertiggerichte:

  • Oft hohe Mengen an Salz, Zucker und Konservierungsstoffen

  • Weniger Kontrolle über Zutaten und Zubereitung

Fazit

Die Zubereitung von gesunden Gerichten im Jahr 2026 erfordert ein tiefes Verständnis für die neuesten Ernährungsrichtlinien, effektive Kochmethoden und die Integration von Convenience-Food. Mit den richtigen Strategien kannst du gesunde Mahlzeiten effizient und nach den neuesten Standards zubereiten. Setze auf strategische Planung, optimiere deine Rezepte nach den neuen Nutri-Score-Richtlinien und nutze Fertiggerichte gezielt, um Zeit zu sparen. So bleibst du auf dem neuesten Stand und kannst gesund essen, ohne Kompromisse bei der Zeit und Qualität einzugehen.

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Fragen und Antworten.

Gesunde Gerichte 2026 zeichnen sich durch hohe Ballaststoffe, wenig Zucker und eine ausgewogene Nährstoffbilanz aus. Beliebte Optionen sind Linseneintöpfe, Zucchini-Lasagne und Quinoa-Salate. Achte darauf, dass deine Rezepte die neuen Nutri-Score-Richtlinien einhalten.

Verbessere den Nutri-Score deiner Gerichte, indem du den Salzgehalt reduzierst, die Ballaststoffquelle erhöhst und gesunde Fette wie Olivenöl verwendest. Auch die Verwendung von frischen und saisonalen Zutaten kann helfen, den Nutri-Score zu steigern.

Nicht unbedingt! Schockgefrostete Bio-Fertiggerichte bieten oft eine ähnliche oder sogar bessere Nährstoffqualität als frische Zutaten, die im Supermarkt lagern. Sie sind zudem praktischer und halten länger.

Nutze die „41-Minuten-Regel“: Plane Mahlzeiten im Voraus, um die Zubereitungszeit zu optimieren. Bereite mehrere Mahlzeiten gleichzeitig zu, sodass du nicht jeden Tag von vorne anfangen musst.

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